Freitag, 4. November 2016

16 cm - oder ich verschlinge 2848 Seiten


Heute nur ein kleiner schneller Post. Meine Bestellung ist angekommen *freu*. Jetzt muss ich mir nur noch etwas Zeit bestellen. Kennt wer einen guten Anbieter? Aber bevor ich Zentimeter um Zentimeter wachsen kann, habe ich noch paar Dinge zu erledigen. ABER, Amy, deine Geschichte wird weiter gehen. Ich freue mich schon.
Wer liest mit?

Eure Mauritza.



Mittwoch, 2. November 2016

Halloween - Karneval - Ein schnelles Kostüm

Wie immer kommen die Wunschvorstellungen der Kinder kurz vor knapp. Aber wieso soll es auch anders sein. Mama ist ja auch nicht unbedingt besser, wenn was fertig werden soll. Aber pssssst, das wird natürlich nicht verraten. :)
Dieses Mal war es eben, Mama, ich möchte gerne als weiße Frau gehen. Hm, grübel, grübel, nachdenk. Weiße Frau? Nachfrage, was sie sich darunter so vorstelle? Naja, im Prinzip wie ein Geist. Ist auch voll cool. Hast du was da? Klar, ich schüttel immer die Ärmel und schon hopsen mir die Verkleidungen raus. Nee, nicht wirklich. Aber halt, klar, da war doch was. Es gibt ja durchaus Situationen, wo sich Frau mal wieder etwas Abwechslung im Kleiderschrank wünscht. In diesem Falle war es eben der Wäscheschrank. Hm, weiße Bettwäsche. Schaut zwar schick aus, ABER, nicht immer so toll und praktisch. Zumindest bei dem Modell, welches meinen Wäscheschrank bewohnte und ab und an sich an mich kuscheln durfte. Micht nervt es, wenn nur Hotelverschlüsse verarbeitet sind. Und im Eifer des Gefechts die Decke auf Wanderschaft geht. Nein, das mag ich nicht und daher entschied ich, Verbannung aus dem Schlafzimmer!!!
Einige der Teile konnte ich schon verwenden. Für meine Patchworkarbeiten, als Hintergrundstoff, etc. pp. Nur das so am Rande.
Also, wurde eben aus dem letzten großen Teil, dem Bettdeckenüberzug, das GEISTERKLEID.
Und das tollste daran ist, man braucht nicht mal ne Nadel. Ok, müsste man nicht. ABER, ich schon. Man bekommt dann ja immer wieder neue Ideen, während man da so vor sich hin drapiert und schnippelt. Vor lauter Gedenke habe ich mir dann auch noch die Nadel in den Finger gerammt. Tolles Gefühl. Der erste Gedanke war dann nicht, woher das Pflaster nehmen, nein, hoffentlich tropft jetzt kein Blut aufs Kleid. Der nächste war dann das Aua. Hat weh getan. (jetzt wäre ne Runde Mitleid angebracht, aber nur ein bißchen.) Fleißige Nähbienchen wissen, was es bedeutet, wenn die Nadel unterm Nagel hängt. :(
Nun gut, mal weiter im Protokoll.

Dienstag, 18. Oktober 2016

Neues Buch - neue Reihe - Iron Tornadoes MC



Iron Tornadoes - Eiskalt (Iron Tornadoes MC 1) von Olivia Rigal

zu finden z. B. bei Amazon: LINK
 
Durch Zufall bin ich auf diese Reihe von Olivia Rigal gestoßen. Der Klappentext klang interessant und somit hatte ich mich dazu entschlossen, mal ne Kurzgeschichte zu lesen. Als kleines Häppchen für zwischendurch, sozusagen. Dass mir diese so gut gefallen hat und ich mir wieder einmal wünschte, dass es ruhig hätte etwas mehr sein können, nun ja, es geht ja noch in Band 2 und 3 weiter. 

Diese Kurzgeschichte, hat es in sich. Eine erste große Liebe, die wieder auftaucht, alte Gefühle frei setzt. Sind sie noch da oder glaubt man, dass man zu einem Menschen hingezogen ist, obwohl Jahre dazwischen liegen? Zwar ist dieser Teil mit einem schmerzlichen Hintergrund des Verlustes verbunden, jedoch braucht es den, um überhaupt von den Iron Tornadoes zu erfahren. Auch die Hoffnung, aus einem Tal der Trauer befreit zu werden, bekommt der Leser sehr schön beschrieben.  Mir gefallen die Protagonisten, da sie auf den notwendigsten, aber wichtigsten Eigenschaften beschrieben werden. Ein für mich unnötiges Blah Blah entfällt.
Diese Geschichte macht Lust auf mehr und die nächsten Teile folgen in meiner Leseliste. 

Wie sagt man so schön? Ich bin dann mal weg. :)

Eure Mauritza.

Freitag, 16. September 2016

Ferienzeit - Urlaubszeit - LESEZEIT - Punish

Auch in diesem Sommerurlaub konnte ich mich ganz der Buchstabensuppe hingeben. Wie so oft habe ich dann doch Bücher gelesen, die gar nicht auf meiner primären Lesewunschliste standen. Aber das ist doch immer so. Du bekommst hier mal einen Tipp, liest da mal wieder was und schon landen Bücher im Warenkorb, dementsprechend auch auf der Leseliste. Nachdem es in letzter Zeit doch etwas hektisch war, wollte ich auch einfach mal nur leichte Lektüre haben. Mich in Liebesgeschichten verlieren, ohne großen Anspruch, immer am Ball bleiben zu müssen, dass man keine Leselücke im Buch hat. Das kann manchmal auch nicht einfach sein. 
So fiel meine erste Wahl auf das Buch, Punish von J. M. Cornerman. Punish ist ein Teil einer Kampfsport-Familie, die derzeit 6 Bücher umfasst.

Die Protagonisten Cedric und Samira haben mich in eine Reihe voller Abenteuer eingeladen. Ich dachte, dass ich langsam immun gegen Buchreihen bin. Nein, zum Glück nicht. Umso erfreuter war ich, als ich die ersten Seiten gelesen habe und sofort in der Geschichte eingetaucht war. Ehrlich gesagt, kann ich mich an meine Umgebung kaum noch erinnern. Ich wollte einfach wissen, wie geht es mit den Beiden aus. Dass sich hier ein neues Bücherpärchen gefunden hat, konnte man sich relativ schnell denken. Ist auch gar nicht schlimm. Doch der Weg ist das Ziel. Und diesen Weg, den die zwei Protas gehen mussten, war nicht nur geradlinig, nein auch Hindernisse mussten bezwungen werden. Hier hat es die Autorin geschafft, nicht zu schmalzig zu werden. Auch Momente, in denen man unweigerlich die Luft angehalten hat oder auch ein ganz dickes Tränchen vergossen hat, waren gegeben. Jeder Moment wurde zu einem besonderen. Auch die Erwähnung der Punisher-Familie, aber auch die Freunde von Sam machten das Buch umso lebendiger, mit dem Durst, mehr davon lesen zu wollen. Zumindest erging es mir so.
Ich freu mich auf die weiteren Bücher von Fr. Cornerman.

Anbei der Klappentext zu Punish: 

Nachdem Cedric Mowl eines Nachts die Fabrikarbeiterin Samira Winston vor einer Gewalttat rettet, scheint nichts mehr wie es war. Sam ist überhaupt nicht der Typ Frau, auf den der smarte Cedric üblicherweise steht. Doch trotzdem scheint er sie regelrecht beschützen zu müssen und stört sich daran wenn andere Männer ihr Interesse an der jungen Frau bekunden. War hier etwa doch mehr im Spiel?
Cedric lässt seine Gefühle zu und anfangs scheint es auch perfekt zu werden. Würde das Schicksal die beiden nicht immer wieder bestrafen. Kann ihre Liebe den harten Prüfungen zum Trotz bestehen. Wie viele Hürden können die beiden überwinden ?

Kurzroman enthält erotische Szenen ! 


Wer Interesse daran hat und die Bücher noch nicht kennt, kann sie hier z. B. bei Amazon erwerben.
Punish 


Mittwoch, 17. August 2016

Eine Nacht unter Wölfen - Wildpark Bad Mergentheim

Wolfsnacht für Familien
Am Wochenende war es soweit. Unsere langersehnte Wolfsnacht für Familien stand vor der Tür. 

Pünktlich nach Arbeitsschluss bzw. Rucksackpacken ging es los; nach Bad Mergentheim.
Die Kinder waren ziemlich aufgeregt. Ich auch, muss ich gestehen. Denn, wir wussten nicht so richtig, was uns erwarten soll. Im Internet sind wir auch nicht so richtig fündig geworden. Na egal, wird schon schief gehen.

18 Uhr war Treffpunkt am Eingang. Unser Gepäck durften wir im Transporter abladen. Na wenn ich das mal vorher gewusst hätte. So habe ich mich nur auf das allernotwendigste beschränkt. Gestopft in zwei Rucksäcke. (für 4) Wir waren davon ausgegangen, mit Sack und Pack durch den Wald zu wandern.
Nachdem wir vollzählig waren, mussten wir zum Hintereingang wandern. Ok war machbar. Waren ja ausgerüstet, Wanderschuhe und so :)
Danach wurden wir in den Park gelassen und standen auch direkt am Wolfsgehege. Das Wetter war so toll, dass sich das Rudel sichtlich wohl gefühlt hat und sich von uns nicht hat stören lassen. Die ganze Meute hatte sich schön vor uns versammelt und gespielt, gerangelt und auch gefaulenzt. Ja, so hätten wir länger stehen bleiben und uns einfach dem Schauspiel hingeben können.
Aber nein, unser Guide drängte zum Weitergehen. Das Nachtlager musste gerichtet werden.
Nachtlager (offenes Zelt für ca. 35 Personen)
Hm, wo schlafen wir eigentlich? Tja, im großen 35 Mann Zelt. Toll! Ja?! Glaubt ihr nicht? Doch!!! Ein halboffenes Zelt.
Dies war mit Stroh ausgelegt und zur Freude der Kinder, wurde noch ein großer Ballen verteilt. Diesen haben sie dann fleißig im Nachtlager zerstreut. Danach folgten das Auflegen der rießigen Kuhfelle. Boah, die waren mal schwer. Also, immer zwei mussten sich ein Fell teilen. Wurde auf dem Stroh aufgelegt und dann konnten unsere Schlafsäcke zum Einsatz kommen. Tja, das war´s. Ein bißchen komisch war das schon. Allein der Gedanke, dass einem Nachts die Spinnen über´s Gesicht laufen konnten, bääääh.
Nach einem kleinen Rundgang, wo befindet sich was, wurde gegrillt. Mmmh, es gab lecker Stockbrot, Grillwürste (auf Spieß) und auch für jeden Steak. Ja, hungern musste keiner. Alles war super lecker und auch genügend vorhanden.

Zu fortgeschrittener Stunde gab´s das Wolfsgespräch. Auch diese hatten sich aktiv daran beteiligt und öfters ihren Kommentar dazu gegeben. Geht ja nicht, dass man über Wölfe redet und die dürfen nicht mitreden. :)
Wolfsfell
Danach, es war schon stockduster,  ging es auf zur Nachtwanderung. Und ja, es war auch eine echte Nachtwanderung. Nichts mit Taschenlampen. Nein. Mondlicht und Augenlicht. Puh, gar nicht so einfach. Ich war ja nur froh, dass mein Vordermann ein helles Oberteil anhatte. So konnte ich wenigstens Schatten erkennen. Doch der Hammer kam ja noch, obwohl, neeeee. Alles kann ich jetzt auch nicht verraten. Oder doch? Na gut, fährt ja nicht jeder hin oder kann so tolles Wetter wie wir haben. 
Auf jeden Fall hieß es dann für jeden von uns, alleine durch den Wald auf einem Pfad ans andere Ende gehen/tapsen/laufen/ wie auch immer. Im Dunkeln. Ohne Lampe. Nur mit Gehör, Vertrauen und Mut!!!
Das ist gar nicht so einfach. Vor allem, wenn die Müdigkeit sich langsam aber sicher meldet und man sich denkt, ja, das Bett wäre jetzt schön. Als ich dann an der Reihe war, ging es schon ganz gut. Doch, wo kam auf einmal der Ast her, der meinte, mein nicht vorhandenes Sichtfeld zu kreuzen? Vor Schreck bin ich nach links gesprungen. Hahaha, bin ich doch glatt in meinen Vorderman gesprungen. Na, wo kam der denn her bzw. was macht er? Hätte er nicht schon längst am andere Ende des Pfades sein sollen? Tja, den krönenden Abschluss hat sich meine bessere Hälfte einfallen lassen. Kommt von hinten an mich herangesprungen. Boahhh. Ich hätte ihn am liebsten an der Gurkel gepackt. Meint er noch so, man, ist doch nicht so schwer. Hahaha.
Nun gut. Wir haben es geschafft und sind dann wenig später total müde eingeschlafen. Wobei, schlafen war das bei mir nicht. Oh man. Das nächste Mal gibt es Ohrstöpsel. Das ist ja der Hammer, SCHNARCHEN!!!

Hunger? Ja, es gab auch ein Frühstück und so kam der langersehnte Kaffee und auch die Augen spielten langsam wieder mit. Nach dem Frühstück war auch schon der ganze Spaß vorbei.

Mehr oder weniger gut ausgeruht haben wir dann am nächsten Tag den Park besucht und nehmen dieses Wochenende als ein tolles Abenteuer mit.

Eure Mauritza