Sonntag, 12. März 2017

Sugar Daddy Issues

Daddy Spielchen - oder was ist das???

Hm, Daddy? 
Wieso oder warum sollte ich zu jemanden Daddy sagen, mit dem ich meine Nacht verbringe?
Zuerst überlegt man schon mal, was hat das nun schon wieder zu bedeuten. Im Hinterstübchen machen sich erste Gedanken breit, in die Richtung gehend, hoffentlich nichts Verbotenes. Also, Mr. Google angeschmissen. Aufklärungsunterricht erfolgt heutzutage anonym, ohne rot zu werden. 
Ein paar wirklich tolle Blogs gefunden und auch gut durchgearbeitet. Nun ja, kann sich ja jeder selber darüber informieren und seine Rückschlüsse dazu ziehen.
… wer mag, kann sich hier ein tolle Erklärung durchlesen. http://bit.ly/2mgmuvI

Wie gesagt, auf dem neuesten Stand gebracht und ja, hat durchaus seinen Reiz, für den der es mag bzw. für die Spielgesellen. 

Zurück zum Thema. 

Buchrezi zu Mia Kingsleys neuem Buch: Sugar Daddy Issues.
Der Mensch ist ja neugierig. So auch ich und ich wollte unbedingt wissen, was uns Mia in ihrem neuen Buch mit auf dem Weg gegeben hat.

ALSO:

Eigentlich ziemlich harmlos. (bezogen auf die Daddy Spielchen, die man in div. Foren finden kann). Finde ich. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich schon so viele Geschichten und Kurzgeschichten gelesen habe, die ziemlich heftig sind. Da glaubt man, so schnell schockt einem da nichts mehr. Da sind die Nachrichten, die Realität schlimmer.
Nun sei es drum. Es geht um das neue Buch.

Den Klappentext durchgelesen und schon war es für mich entschieden, ich will mehr darüber wissen. Und ja, das ist eine Story, die eher in Spielchen passt, als das man als Leser das Gefühl hat, damit überfordert zu werden. Neben einen tollen Sprachstil-Mix, den Mia uns Lesern mit auf dem Weg gibt, haben wir die Möglichkeit, ein paar netten Spielereien beizuwohnen und ganz nebenbei noch eine Lovestory zu lesen.
Wer es noch nicht gelesen hat und ein paar Inspirationen benötigt, darf gerne in
„Sugar Daddy Issues“ von Mia Kingsley schwelgen. Auch hierzu gibt es den Link bei Amazon.
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen,

Eure
Mauritza





Buchrezi: 

Rezension „Sugar Daddy Issues“ von Mia Kingsley
Hier ist der Name Programm. Schon alleine die Ansprache, die Mia für ihre Leser hat, ist ja mal sowas von genial, dafür gibt es gleich mal einen Stern. Für eine Zeitlang dürfen wir im Leben von Sugar alias Pearl teilnehmen.  Sie liebt es Sugar zu sein und lebt ihre Vorlieben aus, genauso wie sie damit auch einen Großteil ihres Geldes verdient. Neben ihrem Agenturchef Brooks und ihrem normalen Chef Ryker, pflegt sie gerne die Gesellschaft reifer Männer, ihren Daddys. Jedoch nehmen die zwei Chefs in ihrem Leben eine besondere Stellung ein. Sie sind nicht nur auch ihre Daddys, nein, mehr als das. Überhäuft von wertvollen Geschenken und natürlich ihren Löhnen kann sie zumindest ein unbeschwertes Leben führen. Dieses lebt sie mit ihren Mitbewohnern Forrest und Valerie in einer WG.
Mit einer einzigarten Schreibweise lässt uns Mia daran teilhaben. So erleben wir nicht nur die Story selber, nein, die Schriftstellerin bezieht ihre Leser immer wieder mit in die Story ein. Hier wird man direkt angesprochen. Auch Gedanken, die Sugar hegt, mal lustig, mal kopfschüttelnd, mal ernsthaft, dürfen wir leise lauschen. Das ist in meinen Augen mal ein ganz besonderer Lesespaß.
Egal ob es alltägliche Probleme sind, oder aber auch mal ein paar Vorlieben ihrer Daddys, Sugar teilt diese Infos mit uns, wie gute Freunde. So dürfen wir einem Petplay zuschauen, wie sie zu Kitty wird und miauend die Wünsche ihres Kunden erfüllt, genauso, wie sie manch andere Vorliebe ihres Daddys mit uns teilt. Auch die Probleme, die ihre zwei Mitbewohner haben, finde ich gut gelungen dargestellt und haben mir doch den ein oder anderen Lacher gebracht.
Nach zweidrittel des Buches gewinnt die Geschichte an Spannung und Dramatik. Das Einflechten einer weiteren Schlüsselperson, Reed, brachte die Geschichte nochmals in eine etwas andere Richtung.
Leider hat es Sugar nicht geschafft, meine Sympathien zu wecken. Sie erschien mir einfach nur geldgierig, berechnend, fast schon überheblich und an einer ganz besonderen Stelle im Buch zu emotionslos – gefühlskalt. Schade, hier hätte sie das Ruder rum reißen können und sich auch als  Mensch mit Herz zeigen können. Nicht jeder hat noch im erwachsenen Alter seine Sandkastenfreundin.
In allem habe ich mich mit der Geschichte gut unterhalten gefühlt, jedoch das letzte Stückchen, was für mich ein packend fesselndes Buch von Anfang an ausmacht, hat mir gefehlt. Jedoch verdient es wegen des besonderen Schreibstils und der Wendung im letzten Drittel 4 Sterne.

Wer auch gerne meine Rezi dazu lesen möchte, darf dies gerne tun:


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen