Sonntag, 25. Juni 2017

Boston Billionaires - Adrian



Boston Billionaires-Adrian von Amy Kinley


Man nehme ein wenig „Crossfire“, eine Prise „Fifty Shades of Grey“ ein paar Löffelchen von „Pick the Boss“. Garniere dies bitte mit dem obligatorischen Becher Coffee to go und bedenke, dass beim ersten Zusammentreffen auch dieser verschüttet wird.  Und schon befinden wir uns in einer neuen Story.

Okay. Vielleicht etwas überzogen, aber so war mein erster Eindruck, nachdem ich das Buch „Boston Billionaires“ von Amy Kinley gelesen hatte. Der Klappentext und auch ein paar Schnipsel bei Facebook hatten mich auf das Buch aufmerksam gemacht und mein Interesse geweckt. Aber so richtig zu hundert Prozent konnte es mich leider nicht überzeugen. Dem Grundgerüst der Story fehlt es in meinen Augen an einer besseren Basis. Die Ausarbeitung und auch die beschriebenen Erotikszenen waren durchaus nachvollziehbar und schön zu lesen. Jedoch das Gesamtpaket war für mich eher ein befriedigend, keine große Spannung dahinter, Taschentuchfaktor bleibt unbeachtet, der Schreibstil eher unspektakulär. Die Protas waren mir nicht ausgearbeitet genug, der nötige Tiefgang hat mir gefehlt.  Zu oft dachte ich mir, warum macht er das? Wieso reagiert sie so? Warum weiß sie das nicht?
Schön war es, die Perspektiven der beiden Charaktere zu lesen. Jedoch war mir oftmals die Darstellung aus seiner Sicht zu weiblich.
 
Schade, ich denke, hier hätte man durchaus die Möglichkeit gehabt, mehr daraus zu machen. Das Potenzial ist auf jeden Fall da.
Für einen schönen Nachmittag als Häppchen gut geeignet. Sich einfach einem Märchen hingeben ohne viel darüber nachzudenken, trifft es am ehesten.

Leider habe ich dieses Mal nur 3 Sterne, die ich vergeben kann.

Ich wünsche Euch trotzdem viel Spaß beim Lesen. Vielleicht trifft das Buch ja Euren Geschmack besser. Würde mich sehr freuen.

Eure

Mauritza

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