Freitag, 25. August 2017

Gedankenspiele

Es gibt schon manchmal merkwürdiges Verhalten.
Bücher, die aus dem z. B. englischsprachigen Ausland kommen und ins Deutsche übersetzt werden, erhalten oft einen deutschen Titel. Zwar nicht wortwörtlich, aber sagen wir mal sprichwörtlich. Wobei auch oft der Originaltitel beibehalten bleibt.
Im anderen Fall jedoch, gibt es immer mehr deutsche Autoren, die nicht nur als Pseudo einen englisch sprachigen Namen haben, auch sind ihre Buchtitel in englisch gehalten.
Doch was sagt das nun über das Buch, dem Autor aus? Ich weiß es nicht. Ich kann nur sagen, dass ich anfänglich, als ich einfach wieder aktiver in der Bücherwelt versumpft bin, oft dachte, dass es auch ausländische Autoren sind. ;) 
Erst nach wirklichem Recherchieren oder mittlerweile dem Hinzufügen der Autoren in FB, sieht man/ich, dass es deine Nachbarin sein kann. Nun ja, warum schreib ich das heute? Warum fallen mir solche Gedanken gerade ein, dass ich sie niederschreiben muss? Das liegt wohl daran, dass erst letztens eine Autorin fragte, welcher Titel für ihr Buch wohl besser klingen würde. Der deutsche oder synonym dazu übersetzte, der englische. 
In den Kommentaren schrieb ein Leser, dass man das im Englischen ganz anders nennen würde. Das gab wohl den Anstoß. Und schon setzte sich bei mir die Gedankenmaschine an. Was ist daran so schlimm, seine Bücher auch in der Landessprache mit einem Titel zu krönen? Ist das verwerflich, stolz auf sein Land und seine Sprache zu sein? Oder ist das alles gar kein Grund und nur ein Trend, weil´s schöner klingt?
Ich weiß es nicht. Vielleicht erhalte ich ja Antworten, über die man sich wiederum neue Gedanken machen kann.

In diesem Sinne, 
einen schönen Tag,

Mauritza.

Freitag, 4. August 2017

Tango in Lissabon


"Tango in Lissabon" von Dirk Trost

Tanzen. Tja. Was das angeht, habe ich zwei linke Füße. Mit dem Buch „Tango in Lissabon“ fangen sie von ganz alleine an zu wippen. Dem Autor gelingt es, als würde man selber auf dem Parkett stehen, sich inmitten von Berlin im "Nou" treffen. Den ersten Takten des Tangos lauschen und sich dann dem Gefühl hingeben; der Geschichte.

Geführt von den tollen Bildern des Romans, taucht man als Leser nicht nur als Betrachter der verschiedensten Szenen ein, nein, es ist, als wäre man direkt dabei. Und immer wieder leitet uns Dirk Trost durch die einzelnen Kapitel, die das Leben schreibt. Sei es mit Karl, der ein einsames Leben fristet und durch den Tango zum Leben erwacht oder Franka. Gebeutelt vom Leben, erfährt sie durch den Tango wie es ist, auch das Schöne zu sehen, sich selbst auch wieder als Mensch und Frau wahrzunehmen. Es ist ihr beider Schicksal, das der Tango Argentino auf seine eigene melancholisch-dramatische Art ändert. Wäre da nicht noch dieses Drama, was diesen Roman so besonders macht. Aufregend, packend, gefühlvoll, spannend bis zur letzten Seite.

Untermalt wird die Geschichte mit schön dargestellten „Bilderwelten“, toll beschriebenen Plätzen des Geschehens, die uns nach Berlin und Lissabon reisen lassen. Genauso erhalten wir eine kleine Auswahl der dazu passenden Song- und Interpreten, wie auch einigen Hintergrundinformationen, die das Lesen und den Leser bereichern.

Lasst Euch auch in die Welt des Tango Argentino, des Fado und der ganz großen Leidenschaft entführen, wie es das Leben nur selbst kann. Ich bin verzaubert und dieses Buch ist auf jeden Fall eine Perle, die einen besonderen Platz im Bücherregal erhält.

Von mir erhält dieses Buch absolut verdiente 5 Sterne.


Ein Klick, und schon könnt Ihr auch dem Tango in Lissabon folgen: http://amzn.to/2v5yK8g

Viel Spaß beim Lesen, 
wünscht Euch

Mauritza.

Dienstag, 1. August 2017

Schreibwettbewerb – August-September 2017 – Tomasz Bordemé



Schreibwettbewerb – August-September 2017 – Tomasz Bordemé

Du möchtest gerne mal eine Kurzgeschichte schreiben und hast Dich nur noch nicht getraut, diese auch zu veröffentlichen? Dann hast Du hier die Möglichkeit, aus 5 vorgegebenen Wörtern, eine Kurzgeschichte zu schreiben.
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Wir freuen uns auf Deine Idee.
Viel Spaß,
Mandy